BdS

 

Arbeitskreis "Bauwirtschaft und Handwerk Oberstenfeld" gegründet

Aus der zurückliegenden Jahreshauptversammlung des Bundes der Selbstständigen Oberstenfeld (BdS) entstand der Gedanke, einen Arbeitskreis "Bauwirtschaft und Handwerk Oberstenfeld" als Gesprächsforum zu organisieren.

Seitens der Vorsitzenden des BdS Barbara Tolnai wurde dieser Gedanke sehr positiv aufgenommen. Auch Gemeinderat und Gemeindeverwaltung haben ein intensives Interesse am Wohlergehen der Oberstenfelder Handwerksbetriebe und Bauwirtschaft.

Am vergangenen Mittwoch fand im Gasthof "Zum Ochsen" eine erste Besprechung statt mit einem durchaus repräsentativen Wirtschaftsquerschnitt als Teilnehmer. Karl-Heinz Helber, Rechtsanwalt, Firma Werzalit, vertreten durch Herrn Wonisch, Dipl. Ing. Rudolf Thürmer, Dipl. Ing. Rainer Engel, Barbara Tolnai, BdS, Guido Beck, Firma
Beck, Bernhard Klenk, Bauprojekt Schwaben AG und Markus Trautwein, Vorstand Raiffeisenbank Oberstenfeld.

Von dieser Gruppe wurden übereinstimmend die anstehenden Ziele definiert. Der Arbeitskreis arbeitet gefördert und unterstützt vom BdS, aber dennoch frei und offen für jeden Interessierten. Es sollen Ideen entwickelt und auch an die Gemeindeverwaltung und an den Gemeinderat weiter gegeben werden. Mit dem Ziel, eine intensive Auftragsauslastung der Oberstenfelder Betriebe sicher zu stellen. Aktivitäten und Aktionen der Oberstenfelder Wirtschaft sollen abgestimmt und gebündelt werden, um Synergie-Effekte zu erzielen.

Der Arbeitskreis soll auch dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung als Ansprechpartner für mittelständische und bauwirtschaftliche Fragen zur Verfügung stehen. Ansprechpartner für Ideen und Fragen: Bernhard Klenk, Tel.: 07062-92700 Fax: 07062-927070

von links nach rechts: Bernhard Klenk, Barbara Tolnai, Markus Wonisch,
Karl-Heinz Helber, Rudolf Thürmer
(es fehlen Rainer Engel, Markus Trautwein, Guido Beck)

Der Bund der Selbstständigen (BdS) und Bernhard Klenk

Beweggründe zum Engagement im mittelständischen Ehrenamt:
Schon immer hat mich Bund/Solidarität angesprochen. Von Lothar Späth, früherer Landtagsabgeordneter hier in Oberstenfeld, späterer Ministerpräsident habe ich die tiefverwurzelte Überzeugung mitgenommen, dass ein gesunder Mittelstand die Grundlage jeder gesunden, austarierten Gesellschaft ist. Selbst-ständig. Im Grunde genommen haben wir seit Jahrzehnten, trotz gegenteiliger politischer Beteuerungen aller Parteien eine zunehmende Entwicklung contra Mittelstand. Eine Bürokratie, die sich über unser Land ausbreitet wie eine Krake, seit langer, langer Zeit, egal unter welcher Regierung. Politisch gewollte Globalisierungsprozesse, die dazu führen, dass Menschen, egal ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, sich dem Diktat des "Shareholder-Value" unterwerfen müssen. Eine immer mehr arbeitsteilige Gesellschaft, die zu immer mehr Bevormundung, Unselbstständigkeit und Abhängigkeit führt. Menschen, die sich im Arbeitsprozess nicht mehr als Menschen begegnen und gegenseitig wertschätzen, sondern eine Entwicklung unter Konzernbossen, nach der Menschen als "Kostenfaktor" beurteilt werden.

Mein Engagement in punkto Mittelstand hatte natürlich auch zur Grundlage, dass ich seit Jahrzehnten mit den Menschen, die Kunden sind oder werden sollen, eine Verbindung suche, die über eine "Customer-Beziehung" hinausgeht.

Ich habe in mittelständischen Bauunternehmungen gelernt. Wurde dort erzogen zur Selbstständigkeit. Habe Berufsethos gelernt; damals nannten das die Bauleute "Geschäftsinteresse". Und ich weiß, dass jeder Selbstständige und Unternehmer seine Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, Kunden, Geschäftspartner kennt und schätzt - und sich mit Leib und Seele bemüht. Unternehmern ging es früher oft finanziell gut oder besser als Arbeitnehmern. Dies hat sich zwischenzeitlich gravierend gewandelt. Die existentielle Not im Mittelstand ist landlauf, landab greifbar. Nur - wer wagt es, den Mund aufzumachen ? So, wie die Landwirtschaft in Deutschland über 50 Jahre weg den Boden unter den Füßen verlor und heute völlig bedeutungslos ist bzw. zur Agrarindustrie umfirmiert wurde - dieselbe Entwicklung sehe ich im kompletten Mittelstand. Wer hat den Mut, auf Angst, Unsicherheit aufmerksam zu machen ? Wo ist ein ernstgenommener und ernstzunehmender Interessenvertreter der Selbstständiger, der Mittelständler ? Woher sollen Mittelständler in dieser bedrückenden Situation den Mut finden, neue Wege zu gehen ? All dies sind Gründe für meine langjährige Mitgliedschaft beim Bund der Selbstständigen.

Stationen

Gründungsmitglied beim BdS Ortsverband Oberstenfeld
Über 20 Jahre wechselnde Funktionen:
Schriftführer
Pressewart
Beisitzer
Stellvertretender Vorsitzender
Vorsitzender
Mitglied

BdS Vereinsberater

Im Jahr 2004 vereinbarte ich mit dem BdS Landesverband Baden-Württemberg eine Tätigkeit als "Vereinsberater".

Ziel der Tätigkeit:
Gründung neuer BdS-Ortsverbände/Stadtverbände in Baden-Württemberg. Zur Stärkung des Mittelstandes - weil aus meiner Sicht der Bund der Selbstständigen wenn, dann noch am ehesten in der Lage ist, mittelstandspolitische Interessen zu formulieren und durchzusetzen.

Viele Selbstständige glauben, für eine BdS-Mitgliedschaft weder ausreichend Geld noch ausreichend Zeit zu haben. Dafür hat jeder jedes Jahr mehr Zeit, sich mit globalisierenden Banken, Konzernen, einer ausufernden Bürokratie, einem restriktiven Verbraucherverhalten - all dem, auseinanderzusetzen.

Besser: Gemeinsam, solidarisch, offen und ehrlich neue Wege gehen !

Meine Tätigkeiten als Vereinsberater:
Ansprechen von interessierten Menschen, beginnend beim Einzelmitglied über Kommunalpolitiker bis hin zu Firmen auf eine Mitgliedschaft
Organisation und Durchführung von Informationsveranstaltungen, bis hin zur Gründungsversammlung
Beraten bei individuell abgesteckten, örtlichen BdS-Initiativen und Aktivitäten
Beratung und Begleitung der BdS-Ortsverbände mit einem "Zielsetzungskatalog"
Wo notwendig, Überzeugungsarbeit leisten

Mein Seminarangebot für BdS-Mitglieder als Firma oder Ortsverband:
1. Die VOB - die Bibel am Bau
2. Mitarbeiter lernen das Verkaufen.
3. Telefontraining
4. Der perfekte Internetauftritt für den Handwerksbetrieb.
5. Basel II und die Folgen für den Mittelstand
6. Frauenkompetenz im Handwerk
7. Public Private Partnership - Auftragschancen für die mittelständische Bauwirtschaft und Dienstleister

Weiteres ehrenamtliches, mittelstandspolitisches Engagement:
Einige Jahre Mitglied der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT). Dabei Mitglied im Kreisvorstand Kreisverband Ludwigsburg als Pressesprecher.

Austritt aus der Mittelstandsvereinigung nach der Insolvenz der G+K/NOVA GmbH aus finanziellen Gründen, gepaart mit der zunehmenden Erkenntnis, dass der Mittelstand bei den etablierten Parteien zunehmend zum Lippenbekenntnis verkümmert. Siehe die derzeitige Diskussion (März 05) über das Subsidiaritätsgesetz in der Württembergischen Gemeindeordnung. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat in der Vergangenheit und wird in der Zukunft keinen Finger krumm machen, um die mittelständischen Betriebe vor der zunehmenden kommunalen Konkurrenz auf Grundlage der Subsidiaritätsklausel zu schützen.


Der Kreisvorstand der CDU-Mittelstandsvereinigung
mit dem Vorsitzenden Reinholz Noz.

Gründung des BdS-Ortsverbandes Doberschau/Sachsen. Damals machte sich eine Delegation Oberstenfelder BdS-Freunde auf den Weg nach Doberschau, um den Doberschauer Selbstständigen Mut zu machen zur Gründung eines BdS-Ortsverbandes, was dann auch gelang.
Auf dem Bild von links nach rechts:
Peter Zimmer, Bodenlegermeister - Bürgermeister Rainer Friese - der damalige Oberstenfelder BdS-Vorsitzende Siegmar Deuring mit Frau - der spätere Doberschauer Bürgermeister Schulze - rechts (kaum zu erkennen) das Oberstenfelder Ehepaar Dorle und Karl-Heinz Hütter.

Ein gelungener Abend beim BdS-Ortsverband Oberstenfeld mit einem Bonner Ministerialdirigenten, der ausführlich und explizit zu den Grundlagen der VOB informierte. Einziger Schwachpunkt damals: Das mangelnde Interesse der Kommunalpolitik an den Vergabemöglichkeiten der VOB. Schon damals, 1990, wäre allerorten der Weg frei gewesen, z.B. für "Public Private Partnership-Projekte".

Interesse am Mittelstand und an der Politik: Schon immer.
1989 Kandidatur beim CDU-Gemeindeverband Oberstenfeld unter Führung von Ursula Schmälzle, einer Frau, mit der mich eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet.