BdS
Arbeitskreis "Bauwirtschaft und Handwerk Oberstenfeld" gegründet Aus der zurückliegenden Jahreshauptversammlung des Bundes der Selbstständigen Oberstenfeld (BdS) entstand der Gedanke, einen Arbeitskreis "Bauwirtschaft und Handwerk Oberstenfeld" als Gesprächsforum zu organisieren. Seitens der Vorsitzenden des BdS Barbara Tolnai wurde dieser Gedanke sehr positiv aufgenommen. Auch Gemeinderat und Gemeindeverwaltung haben ein intensives Interesse am Wohlergehen der Oberstenfelder Handwerksbetriebe und Bauwirtschaft. Am vergangenen Mittwoch fand im Gasthof "Zum Ochsen"
eine erste Besprechung statt mit einem durchaus repräsentativen Wirtschaftsquerschnitt
als Teilnehmer. Karl-Heinz Helber, Rechtsanwalt, Firma Werzalit, vertreten
durch Herrn Wonisch, Dipl. Ing. Rudolf Thürmer, Dipl. Ing. Rainer
Engel, Barbara Tolnai, BdS, Guido Beck, Firma Von dieser Gruppe wurden übereinstimmend die anstehenden Ziele definiert. Der Arbeitskreis arbeitet gefördert und unterstützt vom BdS, aber dennoch frei und offen für jeden Interessierten. Es sollen Ideen entwickelt und auch an die Gemeindeverwaltung und an den Gemeinderat weiter gegeben werden. Mit dem Ziel, eine intensive Auftragsauslastung der Oberstenfelder Betriebe sicher zu stellen. Aktivitäten und Aktionen der Oberstenfelder Wirtschaft sollen abgestimmt und gebündelt werden, um Synergie-Effekte zu erzielen. Der Arbeitskreis soll auch dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung als Ansprechpartner für mittelständische und bauwirtschaftliche Fragen zur Verfügung stehen. Ansprechpartner für Ideen und Fragen: Bernhard Klenk, Tel.: 07062-92700 Fax: 07062-927070
Der Bund der Selbstständigen (BdS) und Bernhard Klenk Beweggründe zum Engagement im mittelständischen
Ehrenamt: Mein Engagement in punkto Mittelstand hatte natürlich auch zur Grundlage, dass ich seit Jahrzehnten mit den Menschen, die Kunden sind oder werden sollen, eine Verbindung suche, die über eine "Customer-Beziehung" hinausgeht. Ich habe in mittelständischen Bauunternehmungen gelernt. Wurde dort erzogen zur Selbstständigkeit. Habe Berufsethos gelernt; damals nannten das die Bauleute "Geschäftsinteresse". Und ich weiß, dass jeder Selbstständige und Unternehmer seine Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, Kunden, Geschäftspartner kennt und schätzt - und sich mit Leib und Seele bemüht. Unternehmern ging es früher oft finanziell gut oder besser als Arbeitnehmern. Dies hat sich zwischenzeitlich gravierend gewandelt. Die existentielle Not im Mittelstand ist landlauf, landab greifbar. Nur - wer wagt es, den Mund aufzumachen ? So, wie die Landwirtschaft in Deutschland über 50 Jahre weg den Boden unter den Füßen verlor und heute völlig bedeutungslos ist bzw. zur Agrarindustrie umfirmiert wurde - dieselbe Entwicklung sehe ich im kompletten Mittelstand. Wer hat den Mut, auf Angst, Unsicherheit aufmerksam zu machen ? Wo ist ein ernstgenommener und ernstzunehmender Interessenvertreter der Selbstständiger, der Mittelständler ? Woher sollen Mittelständler in dieser bedrückenden Situation den Mut finden, neue Wege zu gehen ? All dies sind Gründe für meine langjährige Mitgliedschaft beim Bund der Selbstständigen. Stationen Gründungsmitglied beim BdS Ortsverband Oberstenfeld BdS Vereinsberater Im Jahr 2004 vereinbarte ich mit dem BdS Landesverband Baden-Württemberg eine Tätigkeit als "Vereinsberater". Ziel der Tätigkeit: Viele Selbstständige glauben, für eine BdS-Mitgliedschaft weder ausreichend Geld noch ausreichend Zeit zu haben. Dafür hat jeder jedes Jahr mehr Zeit, sich mit globalisierenden Banken, Konzernen, einer ausufernden Bürokratie, einem restriktiven Verbraucherverhalten - all dem, auseinanderzusetzen. Besser: Gemeinsam, solidarisch, offen und ehrlich neue Wege gehen ! Meine Tätigkeiten als Vereinsberater: Mein Seminarangebot für BdS-Mitglieder als Firma oder Ortsverband: Weiteres ehrenamtliches, mittelstandspolitisches Engagement: Austritt aus der Mittelstandsvereinigung nach der Insolvenz der G+K/NOVA GmbH aus finanziellen Gründen, gepaart mit der zunehmenden Erkenntnis, dass der Mittelstand bei den etablierten Parteien zunehmend zum Lippenbekenntnis verkümmert. Siehe die derzeitige Diskussion (März 05) über das Subsidiaritätsgesetz in der Württembergischen Gemeindeordnung. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat in der Vergangenheit und wird in der Zukunft keinen Finger krumm machen, um die mittelständischen Betriebe vor der zunehmenden kommunalen Konkurrenz auf Grundlage der Subsidiaritätsklausel zu schützen. Der Kreisvorstand der CDU-Mittelstandsvereinigung
Gründung des BdS-Ortsverbandes Doberschau/Sachsen.
Damals machte sich eine Delegation Oberstenfelder BdS-Freunde auf den
Weg nach Doberschau, um den Doberschauer Selbstständigen Mut zu machen
zur Gründung eines BdS-Ortsverbandes, was dann auch gelang.
Ein gelungener Abend beim BdS-Ortsverband Oberstenfeld mit einem Bonner Ministerialdirigenten, der ausführlich und explizit zu den Grundlagen der VOB informierte. Einziger Schwachpunkt damals: Das mangelnde Interesse der Kommunalpolitik an den Vergabemöglichkeiten der VOB. Schon damals, 1990, wäre allerorten der Weg frei gewesen, z.B. für "Public Private Partnership-Projekte".
Interesse am Mittelstand und an der Politik: Schon immer. |